Autogenes Training
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das 1932 von dem Neurologen Dr. I,H: Schultz entwickelt wurde. Er dachte sich , wieso
muss bei der Hypnose immer ein Arzt dabei sein ? Besser wäre es doch, wenn
der Patient sich selber "behandeln" könnte. So entwickelte er sogenannte
"Formeln", mit deren Hilfe der Patient sich selber in einen angenehmen
Zustand versetzen kann.
Es ist eine Methode der "konzentrativen Selbstentspannung", bei der ein Gefühl der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit
Erreicht werden kann. Durch regelmäßiges Üben kann ein Umschaltprozess von außen nach innen hin schnell dazu führen, sich weniger von äußeren Reizen beeinflussen lassen. Dadurch wird das vegetative Nervensystem beruhigt und Symptome wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Migräne, Kopfschmerz,
Erschöpfung u.a. werden gelindert bzw. verschwinden ganz.
Das Autogene Training zeigt Ähnlichkeiten zu Selbsthypnose, Meditation und einigen Übungen des Yoga.
In den Kursen für Kinder werden Geschichten miteingesetzt, um den Kindern das Erlernen der Methode zu erleichtern.
Literatur
I.H. Schultz : Autogenes Training
Marita Henning: Autogenes Training für Kinder
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